Papst Paul VI. über die eheliche Liebe (Teil 1)

Auszug aus der Enzyklika Humanae Vitae

Die eheliche Liebe zeigt sich uns in ihrem wahren Wesen und Adel, wenn wir sie von ihrem Quellgrund her sehen; von Gott, der „Liebe ist „, von ihm, dem Vater, „nach dem alle Vaterschaft im Himmel und auf Erden ihren Namen trägt „. Weit davon entfernt, das bloße Produkt des Zufalls oder Ergebnis des blinden Ablaufs von Naturkräften zu sein, ist die Ehe in Wirklichkeit vom Schöpfergott in weiser Voraussicht so eingerichtet, daß sie in den Menschen seinen Liebesplan verwirklicht. Darum streben Mann und Frau durch ihre gegenseitige Hingabe, die ihnen in der Ehe eigen und ausschließlich ist, nach jener personalen Gemeinschaft, in der sie sich gegenseitig vollenden, um mit Gott zusammenzuwirken bei der Weckung und Erziehung neuen menschlichen Lebens. Darüber hinaus hat für die Getauften die Ehe die hohe Würde eines sakramentalen Gnadenzeichens, und bringt darin die Verbundenheit Christi mit seiner Kirche zum Ausdruck.

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Ein Gedanke zu “Papst Paul VI. über die eheliche Liebe (Teil 1)

  1. Würde mich interessieren, wie so ein Text in normalem Deutsch klingen würde und ob die Gläubigen dann etwas gehorsamer gegenüber der römisch katholischen Ehelehre wären.
    Jetzt scheinen die Gläubigen, wenn man den Auswertungen der päpstlichen Umfragen zur Vorbereitung der Familiensynode wirklich Glauben schenken darf, im wirklichen Leben nicht im entferntesten daran zu denken, dem römisch katholischen Lehramt auf dem Gebiet eheliche Liebe und Sexualität Gehorsam entgegen zu bringen.
    Aber vielleicht wird das Ergebnis der Familiensynode weniger theologisch verschlüsselt ausgedrückt werden und dadurch auch für Nichttheologen ein klein wenig weniger unbeliebt. Man darf die Hoffnung, dass die römisch katholische Lehre zu Liebe, Ehe und Sexualität unter den Menschen auf etwas weniger Unverständnis stösst, ja nicht aufgeben. Andrerseits, woher sollen römisch katholische Kleriker wissen, wie Männer und vor allem Frauen bei der Liebe fühlen, bei der Sexualität begehren und in der Ehe wollen?

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